Thema: minimalismus
Ein Leben ohne Handy
In "Ein Jahr ohne Handy" und "gesundheitliche Auswirkungen hochfrequenter Strahlung" berichtete ich bereits über meinen Verzicht auf die kleinen Alleskönner. Jetzt lebe ich bereits zwei Jahre ohne Handy. Vermißt habe ich das Handy seit 2007 in den wenigsten Situationen. Fast alle Situationen lassen sich auch ohne den mobilen Begleiter lösen.
Der einzige Punkt, an dem ich über den Kauf eines Handys nachgedacht habe, ist der Start meiner Selbständigkeit als Webentwickler. Viele Menschen haben mir dazu geraten. "Selbständig ohne Handy? Geht nicht!", hieß es. Ich kann nun bestätigen, dass es geht. Da ich größtenteils von zu Hause arbeite, bin ich auch fast immer erreichbar. Unabhängig davon läuft ein Großteil der Kommunikion sowieso über E-Mails. Weiterhin gibt es in der Webentwicklung wenige Notfälle, für die man immer erreichbar sein müßte. Davon abgesehen wären diese Fälle mobil kaum lösbar. Sorgfältiges und fehlerfreies Arbeiten sind natürlich eine Grundvoraussetzung und sorgen für die Minimierung von Problemen.
Zum Thema "gesundheitliche Auswirkungen hochfrequenter Strahlung" gibt es natürlich ständig Neuigkeiten. Im vergangenen Jahr machten sich viele Sorgen um die Auswirkungen der Strahlung auf Kinder. » weiterlesen
Was brauchen wir wirklich?
Mit dieser Frage beschäftigt sich Hildegard Ressel in ihrem Buch „Was ich wirklich brauche“. In diesem Buch regt Hildegard Ressel den Leser dazu an, seinen Alltag, seine Besitztümer und sogar seine sozialen Kontakte einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Die zentralen Fragen dabei sind immer: „Brauche ich das wirklich?“, „Ist es vielleicht eine Belastung für mich?“.
So kann man beim Lesen z. B. zu dem Schluss kommen, dass » weiterlesen
Ein Jahr ohne Handy!
Seit 2007 sind mehr als 80% der deutschen Haushalte mit mindestens einem Mobiltelefon ausgestattet. Teilweise ersetzt das Handy auch bereits den Festnetzanschluss. Im dritten Quartal 2008 gab es in Deutschland 105.996.000 Mobilfunkteilnehmer. Umgerechnet auf die deutsche Bevölkerung von 82.310.000 (Stand 2006) wären das knapp 1,5 Handys pro Einwohner. Auch ich habe ungefähr sechs Jahre lang ein Mobiltelefon besessen. Vor einem Jahr stellte ich mir allerdings die Frage, ob ich es wirklich brauche. So kam es, dass ich jetzt seit einem Jahr kein Handy mehr besitze. Viele waren der Meinung, dass ich schnell rückfällig werden würde. Einige hielten mich für verrückt. Was sich ohne Mobiltelefon ändert und mit welchen Argumenten man konfrontiert wird, ist hier kurz aufgeführt.
Ökodorf Matavenero
Matavenero ist ein kleiner spanischer Ort, der 1989 von einer Gruppe internationaler Menschen neu besiedelt wurde. Die Einwohner verwirklichen dort ein ökologisches Leben, das auf komplette Eigenversorgung basiert. Strom liefern Sonne und Wind, die Wasserversorgung wird durch zwei verschieden Quellen sichergestellt und das Essen wird selbst angebaut bzw. gezüchtet. Motorbetriebene Fahrzeuge sind im Dorf nicht gestattet. Wer das Dorf besuchen möchte, muss sein Auto dementsprechend außerhalb stehen lassen. Nähere Informationen zu Matavenero findest du auf Wikipedia oder auf der offiziellen Seite matavenero.es

